Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup gemeinsam mit dem Team der Karlsruhe-Stiftung, die am 17. Juni 2026 ihren ersten Geburtstag mit einem Netzwerkabend auf dem Alten Schlachthof feierte: V.l.n.r. Torsten Dollinger, Vorstandsvorsitzender, Geschäftsführerin Anna Weißhaar, stellvertr. Vorsitzender Faris Abbas, und Pascal Rastetter. Foto: Jürgen Rösner
22. Juni 2026

365 Tage Karlsruhe-Stiftung

Rückblick, Einblick und Ausblick beim Netzwerkabend

Mit einem ersten Netzwerkabend feierte die Karlsruhe-Stiftung am 17. Juni 2026 ihr einjähriges Bestehen. Über 70 geladene Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung, Kultur und Gesellschaft kamen zusammen – für Austausch, Inspiration und einen gemeinsamen Blick in die Zukunft der Karlsruhe-Stiftung.

Das Event fand in den Räumlichkeiten der Enomic GmbH und Ixtacy GmbH statt, die Geschäftsführer und Stiftungs-Partner Dominik May für das Event zur Verfügung gestellt hatte.

Eine Vision für Karlsruhe

In seinem Grußwort stellte Oberbürgermeister Dr. Mentrup den historischen Bezug zum Datum des 17. Juni her: So erfolgte die Grundsteinlegung von Karlsruhe durch ihren Stadtgründer am 17.  Juni 1715. Daher legte die Karlsruhe-Stiftung auch den Gründungstag just auf dieses historisch wichtige Datum. Wie der Stadtgründer Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach, hat auch die junge Stiftung eine Vision, die viele Unterstützer*innen braucht: Karlsruhe soll durch bürgerschaftliches Engagement noch solidarischer, noch lebenswerter werden, indem die Stiftung sich gezielt für Chancen- und Bildungsgerechtigkeit einsetzt.

Einblick in vielfältige Projekte

„Mit unserem ersten Netzwerkabend wollen wir unseren bisherigen Spender*innen, Unterstützer*innen, aber auch Geschäftspartner*innen und interessierten Gästen vorstellen, welche gemeinnützigen Projekte wir in unserem ersten Jahr bereits umsetzen konnten“, so Anna Weißhaar, Geschäftsführerin der Karlsruhe-Stiftung.

Vorstandsvorsitzender Torsten Dollinger blickte auf erste erfolgreich durch die Karlsruhe-Stiftung unterstützte Projekte zurück: Die Benefiz-Kunst-Aktion im ehemaligen Durlacher CAP-Markt der Lebenshilfe Karlsruhe im Dezember, die Weihnachtstüten-Aktion „Freude schenken“ und die kostenlosen Hop-on/Hop-off-Stadtrundfahrten für Schulklassen, di aktuell auch wieder unterstützt werden.

Auch nutzten einige Projektpartner die Gelegenheit, um selbst über ihre von der Stiftung unterstützten Vorhaben zu sprechen. Ein Leuchtturmprojekt ist das neue Kinder- und Jugend-Adipositas-Zentrum, das derzeit am Städtischen Klinikum entsteht. Julia Bühler stellte den aktuellen Stand vor und bedankte sich im Namen der Klinikleitung für die Vermittlung durch die Karlsruhe-Stiftung und der großzügigen Spende der Sparkasse Karlsruhe in Höhe von einer Million.

Ein noch sehr junges Projekt, das auch von der Stiftung unterstützt wird, ist die sogenannte „Wir-Bewegung“ der Stiftung Kraft-Netz und der Kulturküche, die Menschen wieder näher zusammenbringen möchte. Start der Bewegung war ein erste interaktive „Wir-Tag“ im Mai, der auf großes Interesse stoß. Der zweite „Wir-Tag“ folgt am 28. Juni in der Kulturküche.

Weitere spannende Einblicke gab es von der Arbeitsförderung Karlsruhe in ihr Projekt „Sozialer Garten“ und „GartenJeDis“, das Schüler*innen der Gewerbeschule Durlach Gartenarbeit, Ernährung und Gemeinschaft vermittelt. Ein anderes, sehr erfolgreiches Projekt, ist „SchwimmFix“, bei dem bereits über 6.000 Kindern das Schwimmen auf spielerische Weise lernen konnten.

„Stiftungspionier“ werden

Neben dem Ausblick auf neue Programme – wie Bank-Baum- und Bildungspatenschaften, die im nächsten Jahr entwickelt und etabliert werden sollen, stellte Geschäftsführerin, Anna Weißhaar, an dem Abend auch neue Unterstützungsformate vor, die die Arbeit der Karlsruhe-Stiftung zukünftig erleichtern sollen. Wirtschaftsunternehmen oder Privatpersonen, die sich für die Karlsruhe-Stiftung einsetzen wollen, können zu sogenannten Stiftungs- oder Business-Stiftungspionieren werden und erhalten im Gegenzug besondere Leistungen als Dankeschön sowie die Möglichkeit einer Projekt-Patenschaft in ihrem Wunsch-Förderschwerpunkt.

Natürlich ist die Karlsruhe-Stiftung auch für kleine Spenden oder für andere Formen der Unterstützung dankbar. Etwa durch Ideen, Kooperationen oder durch persönliche Weiterempfehlung. Jede Form der Unterstützung zählt und kommt am Ende den vielen Projekten von Karlsruher Vereinen und Initiativen zugute. Die Stiftung braucht noch viele „Pioniere“, die sie bei der Umsetzung ihrer Vision unterstützen.

Social Media: Vorbeischauen lohnt sich!

Auf unseren Social-Media-Kanälen gibt es weitere Eindrücke vom Netzwerkabend: Instagram und Facebook

Impressionen vom Netzwerkabend (Fotos: Jürgen Rösner):

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